Interne Informationen:

Schwimmpause 7.4.-10.5.18 danach

reguläres Training in der Aquarena an Freitagen um 18:00 Uhr für Kinder und 18:45 Uhr Erwachsene

 

Nach dem Training immer gemütliches Beisammensein im Alfons Petzold Heim während des Winters. Während der Schwimmpause kein Heimabend!

 

Erste Hilfe - Modul 5

27.4.18 Stützpunkt 18:00 Uhr

Anmeldung bis 23.4.18

 

Erste Hilfe für Kinder

4.5.18 Stützpunkt 18:00 Uhr

Anmeldung bis 30.4.18

Canyoning

Schluchtenwandern ist eine relativ junge Sportart, deren europäischer Ursprung in den spanischen Pyrenäen liegt. In den vergangenen Jahren florierte diese Mischform zwischen Alpinismus und Wildwassersport und erfreut sich inzwischen auch in Tirol großer Beliebtheit. Damit stand auch die Wasserrettung vor neuen Herausforderungen, galt es doch die Erfahrung im Wildwasserbereich auch in alpinen Szenarien umzusetzen. Es versteht sich von selbst, dass hiezu ein beträchtliches Ausmaß an alpiner Technik und Gefahrenkunde dazugelernt werden musste.

 

Canyoning ist gerade deshalb so beliebt, weil es Elemente von Berg- und Wassersport auf einzigartige Weise verbindet. In diesem besonderen Vorzug wurzeln gleichzeitig die größten Gefahren des Canyoning. Zu den klassischen alpinen Gefahren eines Absturzes und Wettereinbrüchen kommen die Gefahren des Wassers hinzu. Daher ist es nicht möglich, sämtliche Sicherungstechniken aus dem Bergsport ungeprüft zu übernehmen, könnten diese im Extremfall zum Ertrinken führen. Aus diesem Grund bedarf Canyoning großer Erfahrung sowohl im alpin- als auch im wassertechnischen Bereich. Aufgrund der wachsenden Erfahrung und der beständigen Arbeit der Ausbildungsverbände hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten ein nahezu selbstständiges Repertoire an Seil- und Sicherungstechnik entwickelt.

 

Dasselbe gilt für die Canyoningrettung. Wenngleich die meisten Bergetechniken auf alpinen Grundtechniken basieren, darf die Wassergefahr nicht unterschätzt werden und muss in die Lagebeurteilung und die Einsatztaktik einfließen. Einen ganz wesentlichen Eckpfeiler in der Canyonrettung stellt daher die Zusammenarbeit mit der Tiroler Bergrettung dar. Ganz besonders wichtig ist dabei, dass die Retter mit der gleichen Sprache sprechen, um sich zu verstehen. Ausrüstung, Kommunikation und Taktik müssen daher stets abgeglichen werden und gemeinsame Übungen fördern das gegenseitige Vertrauen.

 

Wer privat eine Canyoningtour erleben will, kann sich inzwischen an zahlreiche staatlich geprüfte Schluchtenführer wenden. Wer selbst mehr wissen will, dem sei die Ausbildung des Tiroler Bergsportführerverbandes empfohlen http://www.bergfuehrer.at/tirol/canyoning