Interne Informationen:

Jeden Freitag Training in der Aquarena

18:00 Uhr Kinder

18:45 Uhr Erwachsene/Jugendliche

 

Gemütliches Beisammensein jeweils nach dem Training im Vereinsheim

 

KEIN TRAINING am 28.12.2018 und am 25.1.2019!!!

 

28.12. Jahresausklang gemütlich

Gemütliches Beisammensein nach dem Training im Vereinsheim

Der „Tiroler Weg“ in der Ausbildung zum ÖWR-Rettungstaucher!

Der Landesverband Tirol der Österreichischen Wasserrettung hat erkannt, dass durch das bisherige Ausbildungsmodell immer weniger Menschen Interesse an einer Ausbildung zum Rettungstaucher zeigten. Der mögliche Grund dafür ist der zu hohe Zeitaufwand bei den bisherigen Ausbildungsmodellen. Dort müssen nämlich Sporttaucher genauso wie Anfänger das Tauchen von Grund auf erlernen – bereits vorhandene Vorkenntnisse werden nicht berücksichtigt.
In Tirol ist es deshalb möglich, sich über die Sporttauchausbildung, welche auch in den Einsatzstellen angeboten wird, zum Rettungstaucher ausbilden zu lassen. Dadurch hat sich nun die Ausbildung auf das Wesentliche konzentriert. Weil nun im „Tiroler Modell“ die  Tauchfertigkeiten bei den interessierten zukünftigen Rettungstauchern schon vorhanden sind (diese sind ja bereits Sporttaucher), verkürzt sich nun die Ausbildungszeit. Wir glauben, dass sich aus diesem Grund, leichter Menschen finden, die ihr Tauchhobby der Allgemeinheit zur Verfügungen stellen möchten und die Einsatzstellen unterstützen wollen.

Die Tiroler Ausbildung zum Rettungstaucher findet in ein- bis zweitägigen Wochenend-Seminaren statt, welche meist im Frühjahr von Mitgliedern der Tauchprüfungskommission  abgehalten werden. Voraussetzungen zur Erlangung der verschiedenen ÖWR-Tauchscheine und der Prüfungsumfang für die einzelnen Tauchscheinlevels sind dem „Grimm-Skriptum“ zu entnehmen. 

Für den Grundtauchschein (GS) benötigt man das Seminar „Tauchnotfall. Hier lernt man, den Tauchpartner zu bergen, die richtige Ersthilfe anzuwenden, die Rettungskette einzuleiten und die Gefahren im Vorfeld auszuschließen.
Das zweite Seminar konzentriert sich ausschließlich auf „Suchen und Or
ientieren“. Hier wird gelehrt, sich unter Wasser mit Hilfsmitteln (Kompass, Peilungen etc.) zu orientieren und vermisste Gegenstände durch verschiedene Suchmethoden (Kreissuche, Leinensuche, Kreuzpeilung etc.) zu finden.

Dem Grundtauchschein folgt der Leistungstauchschein (LS), welcher erst nach bestandener Grundtauchscheinprüfung erworben werden kann. Das Wissen wird wiederum in Pflichtseminaren vermittelt. Wie man Gegenstände mittels Hebemittel (Hebeballons etc.) birgt, wird im Seminar „Heben und Bergen“ erklärt. Im Seminar „Leinentauchen“ lernt man, wie man Taucher von der Wasseroberfläche aus führt. Die Seminare „Flusstauchen“ und „Vollgesichtsmaskentauchen“ werden wahlweise angeboten.


 

Diese Modultechnik biet

et jedem Prüfungskandidaten die Möglichkeit, das erworbene Wissen über die Sommermonate hindurch selbstständig in den Einsatzstellen zu vertiefen und auch praktisch zu trainieren. Dies bedeutet eine Entlastung für die unterrichtenden Tauchlehrer und die zuständige Prüfungskommission. Im Herbst finden die abschließenden Prüfungen in schriftlicher und praktischer Form statt.

Im Landesverband Tirol werden die GS- und LS-Prüfungen einheitlich von der Tauchprüfungskommissi

on, welche aus 4-5 Tauchlehrern des Landesverbandes besteht, abgehalten. Der Landestauchreferent und dessen Stellvertreter bilden den Vorsitz dieser Prüfungskommission.