Interne Informationen:

24.8.18 - Dankeabend 19:30 Uhr Stützpunkt

7.9.18 - Schwimmtraining Aquarena - nur an diesem Freitag!

18:00 Uhr Kinder/18:45 Uhr Jugendliche und Erwachsene

8./9.9.2018

Überwachung Spartanrace

16.9.18 - Entenrennen Überwachung

Treffpunkt Stützpunkt Freitags

18:30 Uhr Jugendliche/Erwachsene

Schwimmen und Training

 

Gemütliches Beisammensein nach dem Training im Stützpunkt.

Keine Heimabende im Sommer!

 

 

HERBERT MENZ  - ein „Wassermann“ vom Scheitel bis zur Sohle!

 

Herbert Menz erblickte am 13. Februar 1929 als Sohn
von Hermann und Olga Menz in Hall in Tirol das Licht der Welt.

 

Nach der Volkschule besuchte er von 1939 bis 1944 in Wien die nationalpolitische Erziehungsanstalt, volkstümlich Napola genannt, eine Mittelschule mit militärischer Ausbildung.

Bereits als 14-Jähriger musste er einrücken und geriet in amerikanische Gefangenschaft. Erst mit 16 Jahren kehrte zurück in die Heimat.

 

Anschließend drückte er in Innsbruck die Realschulbank um 1947 der Gendarmerie in Tirol beizutreten.

 

Die Liebe seines Lebens, Marianne, traf er im Jahr 1949. Gemeinsam mit ihr hatte er vier Töchter.

Aber leider im Jahre 1973, viel zu früh, starb seine geliebte Marianne. Nun war er allein mit seinen 4 Diandln.  Die beiden Ältesten waren zu dieser Zeit schon außer Haus und verheiratet.

Den beiden Jüngeren musste er nun auch die Mutti ersetzen.

 

Neben seiner beruflichen Tätigkeit, familiären Aufgaben, die ihm sehr wichtig waren, hat er noch Zeit gefunden, sich im Gendarmeriesportverein aktiv einzubringen. Seine Erfolge im Skilauf und besonders im Schwimmen zeugen davon. Beim Schwimmen errang er mehrere Male den Gendarmerie-Bundesmeistertitel.

Seine Kondition für diese sportlichen Leistungen holte er sich aus zig-Kilometern  Schwimmen, Langlaufen und Radfahren.

 

1973 wurde Herbert Menz in den Vorstand des Landesverbandes gewählt. Im März 1974 wurde beschlossen, sportliche Neigungsgruppen zu bilden, die die Ausbildung zum Sporttaucher, Kanusportler, Kampfschwimmer usw. vorsahen. Auch wurde eine neue Geschäftsordnung, die eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit und Selbständigkeit der einzelnen Einsatzstellen vorsah, genehmigt. Im gleichen Jahr erhielt die Tiroler Wasserrettung erstmals zwei eigene Räume für die Abwicklung der administrativen Tätigkeiten. Herbert Menz fungiert von 1974 bis 1979 im Landesverband als Landesleiter. In seiner Zeit als Landesleiter wurden die Einsatzstellen Going, Fieberbrunn, Waidring, Walchsee, Kufstein, Reith i. A., Kramsach und Schwaz gegründet. Kitzbühel war die Haupteinsatzstelle.

Ein chirurgischer Eingriff veränderte 2004 sein Leben. Nach langem Klinikaufenthalt und mit viel Hilfe vom lieben Gott erholte er sich und wir hatten Herbert noch 10 Jahre bei uns.

 

Zum 80igsten Geburtstag wagte er noch eine neue Herausforderung:  eine Drechselbank wurde angeschafft. Mit dieser kreierte er in den letzten Jahren mit viel Hingabe zahlreiche Werkstücke, man könnte sie auch Kunstwerke nennen.

 

Sein Hauptaugenmerk blieb aber die Wasserrettung.

 

Seine Lebensaufgabe  gab im viel Kraft und Freude und er konnte durch seine sportliche Betätigung bis zum letzten Tag als Wasserretter und Rettungschwimmlehrer aktiv sein.

 

Herbert ist am Samstag 31.5.2014 friedlich zu Hause eingeschlafen.

 

Autor Markus Glößl                                                                                                                     Im Juni 2014

IN MEMORIAM HERBERT MENZ

 

Am Freitag 30.5. das jahrelange gewohnte Bild - Herbert beim Schwimmtraining im Hallenbad. Am Samstag, den 31. Mai ging es wie ein Lauffeuer durch die Einsatzstelle "Herbert, Vati, ist nicht mehr".

 

Herbert hinterlässt eine Lücke in unseren Reihen. Der Abschied fällt schwer. Danke Herbert für alles was du für die Wasserrettung Kitzbühel getan hast. Wir werden dir stets ein ehrendes Andenken bewahren!