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Jeden Freitag Training in der Aquarena

18:00 Uhr Kinder

18:45 Uhr Erwachsene/Jugendliche

 

Gemütliches Beisammensein jeweils nach dem Training im Vereinsheim

 

KEIN TRAINING am 28.12.2018 und am 25.1.2019!!!

Gemütliches Beisammensein nach dem Training im Vereinsheim

Geschichte der Wasserrettung Kitzbühel

Im Jahr 1968 fand sich eine Dame und eine handvoll Männer auf Initiative von Elmar Kneringer im

damaligen Kurhaus (jetzt Aquarena) in Kitzbühel zusammen, um sich einer Ausbildung zu Rettungsschwimmern zu unterziehen.

 

Nach Abschluss der Ausbildung und Ablegung der Prüfung zum ÖWR – Retterschein beschloss diese Truppe, zusammen zu bleiben und weiteres, wöchentliches Training durchzuführen.

 

Gleichzeitig wurde beschlossen, Überwachungsdienst am Schwarzsee zu versehen. Zu dieser Zeit bestand die Wasserrettung Tirol nur aus der Einsatzstelle Innsbruck und die Vereinsagenden nahm der Landesverband der ÖWR Tirol wahr.

 

Die Mannschaft der Wasserretter aus Kitzbühel bildete die Einsatzstelle Kitzbühel-Schwarzsee im Rahmen des Landesverbandes. In kürzester Zeit wurden die Gründungsmitglieder tätig und es gelang über 100 Mitglieder zu rekrutieren.

 

Obwohl ohne finanzielle Mittel gelang es durch Eigeninitiative Rettungsgeräte anzuschaffen und auch die Ausbildung von Tauchern zu ermöglichen.

 

1973 wurde Herbert Menz in den Vorstand des Landesverbandes gewählt. Im März 1974 wurde beschlossen, sportliche Neigungsgruppen zu bilden, die die Ausbildung zum Sporttaucher, Kanusportler, Kampfschwimmer usw. vorsahen. Auch wurde eine neue Geschäftsordnung, die eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit und Selbständigkeit der einzelnen Einsatzstellen vorsah, genehmigt. Im gleichen Jahr erhielt die Tiroler Wasserrettung erstmals zwei eigene Räume für die

Abwicklung der administrativen Tätigkeiten. Herbert Menz fungiert von 1974 bis 1979 im Landesverband als Landesleiter. In seiner Zeit als Landesleiter wurden die Einsatzstellen Going, Fieberbrunn, Waidring, Walchsee, Kufstein, Reith i. A., Kramsach und Schwaz gegründet. Kitzbühel war die Haupteinsatzstelle. Vorgänger von Herbert Menz war Herr Christian Haager. Hermann Schuster war im Tauchsektor ein Mann der ersten Stunde und dann bis 2011 als Landesleiter der Wasserrettung Tirol tätig.

 

Kitzbühel war in den weiteren Jahren an allen Orten Tirols im Einsatz und erst als von hier aus Einsatzstellen im Bezirk und im Unterland aufgestellt wurden, konnte in Kitzbühel auch die Kinder- und Jugendarbeit intensiviert werden. Anneliese Lindebner und Barbi Menz haben sich über 20 Jahre Verdienste in diesem Bereich gemacht. Es wird nach wie vor besonders viel Wert auf die Kinder- und Jugendarbeit gelegt.

 

Erstmals in der Geschichte des Rettungswesens in Tirol arbeiteten Rotes Kreuz, Berufsfeuerwehr, freiwillige Feuerwehr, Wasserwacht, Wasserrettung, Bergrettung, Bergwacht und Flugrettung

zusammen und eine Koordinierung ihrer Tätigkeiten und Abschwörung von Prestigedenken

wurde zur Norm.

 

Im Jahr 2000 wurde tirolweit die Wasserrettung neu orientiert und die Einsatzstellen in die Selbständigkeit gedrängt. Jede Einsatzstelle musste als eigener Verein angemeldet werden.

Dadurch ergaben sich in administrativer Hinsicht große Aufgaben, die gemeistert werden mussten.

 

Im Jahr 2006 wurden vom Bundeskanzleramt neue Prüfungsbedingungen verlautbart und erstmals die Ausbildung zum „Life Saver“ vorgegeben. Dies ist die Königsklasse der Rettungsschwimmer und im Jubiläumsjahr 2008 (40 Jahre WR Kitzbühel) haben 7 Mitglieder der Einsatzstelle Kitzbühel die Prüfungsbedingungen erfüllt.

 

Im Frühsommer 2012 wurde die Ausbildung zum Fließwasserretter von 7 Mitgliedern der WR

Kitzbühel erfolgreich absolviert. Bereits zuvor haben einige Mitglieder diese Ausbildung und

auch die zum Wildwasserretter bestanden.

 

Das Highlight im Jahre 2012 war im Mai die Eröffnung eines eigenen, mit viel persönlichem

Einsatz erbauten Stützpunktes am Schwarzsee. Nun können wieder neue, moderne Gerät-

schaften angeschafft werden, da ein entsprechender Lagerplatz vorhanden ist. Gleichzeitig wird der Stützpunkt für Schulungen und kameradschaftliche Events genutzt.

 

Die Einsatzstelle Kitzbühel wurde kontinuierlich aufgebaut und ist derzeit in personeller und rettungstechnischer Hinsicht bestens aufgestellt. Sie hat bewiesen, dass die Einsatzstelle in der Lage ist, allen Anforderungen des Einsatzes und der Ausbildung zu entsprechen. Die bisherige Entwicklung ist in sachlicher und kameradschaftlicher Eintracht vor sich gegangen und sollte auch in Zukunft gewährleistet sein.

 

Oktober 2018